After-Work-Renntag am Raffelberg

„Der Saisonauftakt hat definitiv Lust auf mehr gemacht!“ Bei Vizepräsident Hans Bierkämper ist die Vorfreude auf den zweiten Renntag des Jahres auf der Galopprennbahn am Mülheimer Raffelberg am kommenden Dienstag riesig. Nach der geglückten Premiere Anfang April hofft der Funktionär, Bau-Unternehmer und engagierte Galopper-Besitzer auch beim zweiten After-Work-Renntag in Folge auf reges Interesse.

Insgesamt acht Prüfungen werden auf der Mülheimer Familien-Rennbahn am Raffelberg ausgetragen. Das erste Rennen beginnt um 17:00 Uhr, der letzte Start ist für 20:43 Uhr geplant.

Schon vor der Saisonpremiere mit rund 3.500 Zuschauern hatten die neuen Verantwortlichen um den Rennclub-Präsidenten Karl-Dieter Ellerbracke alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Rennbahn in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Auch die Zeit zwischen dem ersten und zweiten Renntag wurde für zahlreiche Renovierungsarbeiten genutzt. So wurden Teile der Tribüne überholt, einige Rails erneuert, ein neuer Rasentraktor für einen fünfstelligen Betrag angeschafft und auch an der Bewässerungsanlage wurde geschraubt. „Wir sind aber noch lange nicht am Ende, werden weiter investieren“, kündigt Vizepräsident Bierkämper an.

Erstmals seit vielen Jahren wird am Dienstag auch die Rennbahn-Terrasse auf der Rückseite des Waagegebäudes wieder in vollem Umfang nutzbar sein. Außerdem stehen mehr Kassen zum Wetten zur Verfügung. „Damit tragen wir dem großen Andrang beim ersten Renntag Rechnung“, sagt Präsidiumsmitglied und Sportlicher Leiter Günther Gudert, auch Geschäftsführer des Düsseldorfer Galopprennvereins.

Insgesamt 75 Starter wurden für die acht vom französischen Wettanbieter PMU unterstützten Prüfungen in Mülheim gemeldet. Darunter sind auch sieben Pferde, die auf der Raffelberger Rennbahn trainiert werden. Bruce Hellier und William Mongil bieten jeweils zwei ihrer Schützlinge auf, Yasmin Almrenräder, Doris Smith und Jens Hirschberger je einen.

Nicht nur aus Mülheimer Sicht besonders interessant ist auch das mit 6.200 Euro dotierte Rennen mit der Viererwette, der „Preis des Gestüts Park Wiedingen“. Im Feld der 13 Starter kommt es dabei auch zum „Nachbarschaftsvergleich“ zwischen Etoile de Mer (Trainer Mongil), Feuerlilie (Almenräder) und Bocelli (Hellier). Das Kombinieren bei den Wetten kann sich durchaus lohnen. In der Viererwette gibt es nämlich eine garantierte Auszahlung in Höhe von 15.000 Euro - inklusive eines Jackpots in Höhe von 7.881 Euro.

Eine der weitesten Anreisen hat Galopper-Trainer John Hillis aus München, der sich den Renntag im rund 620 Kilometer entfernten Ruhrgebiet nicht entgehen lassen will. Zwei seiner Schützlinge lässt der aus Irland stammende Hillis am Raffelberg starten: Der fünfjährige Wallach Sly Fox greift in einem 5.000 Euro-Rennen für Amateure in das Geschehen ein, die vierjährige Stute Ferragosta zum Abschluss der Veranstaltung in einer weiteren mit 5.000 Euro dotierten Prüfung.

(12.05.2018)