Auenqueller Erfolgssamstag in Iffezheim

Reine d´amour gewinnt das Zukunftsrennen, Gruppe III; Virginia Joy belegt den Ehrenrang im Zastrow-Stutenpreis, Gr. II; Gondano siegt nach Überprüfung

Das war ein echter Thriller am Samstag in Iffezheim. Am Ende gewann mit Reine d’amour eine Mülheimer Klassestute das zur Gruppe III zählende Zukunftsrennen über 1.400m, dotiert mit 27.500 Euro.

Marcel Weiß trainiert die Auenquellerin am Raffelberg, Jockey-Oldie Andreas Helfenbein (53) zeigte eiserne Nerven. Am Ende entschieden die Millimeter einer Nase gegenüber Juanito. Der Siegtoto für Reine d’amour zahlte 6,6:1.

„Ich dachte es sei totes Rennen oder ein Sieg für Juanito. Gut, dass der Zielrichter anders entschieden hat. Die Route war schon lange geplant, als nächstes Ziel gehen wir in den Preis der Winterkönigin. Es war wichtig, dass sie heute einmal die Bahn kennengelernt hat“, sagte Marcel Weiß, für den es bereits der zweite Gruppe-Erfolg seiner noch jungen Trainerkarriere war.

Etwas Pech entwickelte Virginia Joy im mit 70.000 Euro dotierten Zastrow-Stutenpreis, Gr. II. Eingangs der Zielgeraden fand Jockey Adrie de Vries keine freie Passage. Als der Weg endlich frei war, endete die Auenquellerin wie ein Flugzeug und holte sich souverän den Ehrenrang hinter der leichten Siegerin Zamrud (Bauryzhan Murzabayev).

„Außerdem gab es für Virginia Joy zu wenig Tempo, aber sie ist trotzdem ein Riesenrennen gelaufen. Wir überlegen jetzt, ob wir nach Berlin oder München ins jeweilige Gruppe-Rennen gehen“.

Im finalen Rennen des Tages machte Gondano den Auenqueller Erfolgstag für Trainer Marcel Weiß komplett. Unter dem designierten Champion Bauyrzhan Murzabayev musste der Vierjährige allerdings noch eine Überprüfung der Rennleitung überstehen, bevor der 3,1:1-Erfolg feststand.


(12.09.2020)