Am Sonntag viele Pferde beim Start in das Mülheimer Rennjahr

Erfolgstrainer Jean-Pierre Carvalho gleich mit vier Startern auf seiner neuen Heimatbahn

Vorfreude pur herrscht bei den Verantwortlichen des Rennclubs Mülheim, wenn man an den ersten Renntag der Galoppsaison 2020 am kommenden Sonntag (12. Januar) denkt. „Unser Weihnachtsrenntag mit fast 10.000 Besuchern hat definitiv Lust auf mehr Grasbahnrennen im Winter gemacht. Das Geläuf befindet sich trotz des Regens in einem guten Zustand“, so Vizepräsident Günther Gudert. Insgesamt finden am Sonntag sieben Prüfungen auf der Mülheimer Familienrennbahn statt, wobei die ersten vier Rennen auch live ins französische Renn-TV übertragen werden. Veranstaltungsbeginn ist bereits ab 10.00 Uhr, der erste Start erfolgt gegen 11.25 Uhr, der letzte bereits um 14.30 Uhr.

Insgesamt 75 Pferde aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden sind gemeldet, darunter elf Galopper aus Mülheimer Quartieren. Erfolgstrainer Jean Pierre Carvalho (47) bietet auf seiner neuen Heimatrennbahn gleich vier Pferde auf. Der gebürtige Franzose verstärkt seit dem 1. Januar das Mülheimer Trainerteam. Daneben hoffen auch seine Trainerkollegen Marian Falk Weißmeier (3), Yasmin Almenräder, Helga Hobitz, Altmeister Bruce Hellier und Ralph Schaaf (je 1) auf ein gutes Abschneiden ihrer Startpferde.

10.000 Euro garantiert in der Viererwette – Mülheimer melden Chancen an

Besonders aus Mülheimer Sicht könnte der racebets-Winterpreis (4. Rennen, 12.55 Uhr), in dem die beliebte Viererwette gespielt werden kann, interessant werden. Im Feld der 15 Starter treffen unter anderem im „Nachbarschaftskampf“ Marientaler (Trainer Jean Pierre Carvalho), Hafida (Trainer Marian Falk Weißmeier) und Borneo (Trainerin Helga Hobitz) aufeinander. Trifft man die ersten vier Pferde in richtiger Reihenfolge beim Wetten, warten mindestens 10.000 Euro Auszahlung auf den bzw. die glücklichen Gewinner.

Eine der weitesten Anreisen hat übrigens Trainer Frank Fuhrmann aus Möser bei Magdeburg, der sich immer wieder gerne auf die fast 500 Kilometer weite Reise ins Ruhrgebiet macht. Mit sieben Pferden rechnet sich Fuhrmann, dem mit 32 Jahressiegen 2019 eine persönliche Bestmarke auf deutschen Galopprennbahnen gelang, einiges aus.

(09.01.2020)