Mit Herz und Soul

Soul Train und Soul Dancer heißen zwei siegreiche Dreijährige, die beim Iffezheimer Frühjahrsmeeting dem Vizepräsidenten des Rennclubs Mülheim Werner Krüger ein einmaliges Sieg-Doppel beschert haben. Dabei hat besonders der bei Trainerin Yasmin Almenräder am Raffelberg trainierte Soul Dancer eine besondere Geschichte. Den Namen verdankt er nämlich der Mülheimerin Silvia Schröder, die beim letztjährigen Namensfindungswettbewerb für den jungen UNIA-Hengst in Anlehnung an Werner Krügers Vorliebe für Soulmusik den Namen Soul Dancer im vergangenen Jahr erfand. Und nun der erste Sieg (5,1:1) des talentierten Dreijährigen. „Ein Pferd mit Potenzial“, so Siegjockey Adrie de Vries, dem insgesamt vier Siege während des Frühjahrsmeetings gelangen. Auch Trainerin Yasmin Almenräder war voll des Lobes: „Ein ordentliches Pferd, das seinen Weg machen wird“.

Soul Train im Stile eines Derby-Pferdes

Noch versprechender gewann Stall UNIAs dreijähriger Hengst Soul Train im RaceBets.de – Derby Trial Frühjahrspreis (Gruppe III, 27.500 Euro, 2.000m). Der Hengst des Weltchampions Manduro siegte als 9,4:1 Außenseiter mit langgezogenem Speed im Stile eines Top-Stehers. Werner Krügers Paradehengst besitzt allerdings noch keine Nennung für das Rennen des Jahres, dem 151. Deutschen Galoppderby in Hamburg-Horn. Eine Nachnennung würde 65.000 Euro kosten. Siegjockey Bauryzhan Murzabayev zeigte sich jedenfalls begeistert von der Endgeschwindigkteit seines Siegpferdes.

(24.05.2020)