Aviateur fliegt zum Sieg und Donna Xenia mit starkem Handicap-Debüt

Das war nichts für schwache Nerven. Und wenn dann auch noch Pferde mit jeder Menge Speed das gegnerische Feld überlaufen, macht die Sache aus Sicht der Mülheimer Trainer und Besitzer besondere Freude. So geschehen am Samstag bei den Galopprennen in Dortmund.

Den mit 27.500 Euro dotierten Dortmund Grand Prix, Gruppe III, das Hauptereignis des Tages, holte sich der von Jean Pierre Carvalho in Mülheim / Ruhr für den German Racing Club trainierte Aviateur in toller Manier. Am Ende schaffte Jockey Filip Minarik sogar einen leichten Sieg. „Der lässt sich fahren wie ein Auto“, sprach der Tscheche voller Hochachtung über seinen vierbeinigen Partner.

Im Ziel war der Vorjahressieger Potemkin nach 1.750 Metern auf Platz zwei genauso entthront wie der dreijährige Zavaro auf Rang drei.

Und auch Diana Stall-Trainer Marcel Weiß hatte Grund zum Jubeln. Donna Xenia unter Jockey Andreas Helfenbein drehte in der Zielgeraden so richtig auf. Er gewann die Wetten dass 2.0- Mega-Wettchance mit der Australia-Tochter vor dem ebenfalls in Mülheim von Trainer Jean Pierre Carvalho trainierten Marientaler. Donna Xenia feierte ein sehenswertes Handicap-Debüt, bei dem die Viererwette in der Reihenfolge Donna Xenia, Marientaler, Ma jolie cherie, Newntown Lodge sensationelle 22.142 : 1 zahlte.

Und auch für Routinier Andreas Helfenbein war es der erste Treffer für seinen neuen Arbeitgeber. Erst seit kurzem für Marcel Weiß tätig, spielte der Kölner Jockey seine ganze Erfahrung aus.

(20.06.2020)