Diana-Dritte Virginia Joy mit starkem Auftritt

Es fehlten nur einige Meter zum Diana-Glück für Gestüt Auenquelles Top-Dreijährige im 162. Preis der Diana. Am Ende wurde es Rang 3. Bravo Virginia Joy!

Es war schon eine Augenweide, wie Virginia Joy mit gewaltigem Endspeed sich Gegnerin um Gegnerin auf der Zielgeraden im 162. Henkel-Preis der Diana schnappte. Die große Steherin aus dem Mülheimer Diana-Stall von Trainer Marcel Weiß war letztendlich nur eine Dreiviertellänge und eine Nase hinter der Siegerin Miss Yoda (Frankie Dettori) und Zamrud (Anthony Crastus) auf Rang drei eingekommen.

Das mit 500.000 Euro dotierte klassische Stuten-Derby, Gruppe I über 2.200 Meter hat den Wert der Soldier Hollow Tochter für Besitzer und Züchter Karl Dieter Ellerbracke und Peter Michael Endres enorm gesteigert.

Auch Trainer Marcel Weiß zeigte sich begeistert: „Ich bin sehr zufrieden mit Virginia Joys Leistung. Adrie de Vries sollte sie auf Warten reiten. Das hat er bestens umgesetzt. 50 Meter weiter wäre noch mehr drin gewesen. Die Stute hat wieder großes Herz und Speed bewiesen, ihre Siegform aus dem Hamburger Gruppe-Rennen bestätigt. Ich bin sehr stolz und glücklich“.

Ebenfalls beachtenswert: Es gab noch einen weiteren bemerkenswerten Auftritt eines Mülheimer Pferdes. Mit der Prince, einem Waldpark-Sohn, zeigte der im Besitz von Erika Ulbrecht stehende Zweijährige über 1.500m eine sehenswerte Leistung. Reiter Adrie de Vries attestierte dem Schützling von Trainer Axel Kleinkorres einiges Talent. 5,2 : 1 zahlte Der Prince auf Sieg und gewann als dritter Favorit das Düsseldorfer Auftaktrennen.

(03.08.2020)